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2. Vorrundenwettkampf  der Bundesliga Süd am 20.11.2021 in Fellbach-schmiden
November 11, 2021

2. Vorrundenwettkampf der Bundesliga Süd am 20.11.2021 in Fellbach-schmiden

Am 20.11.2021 geht es mit zweiter Vorrunde in der Bundesliga RSG Süd. 

TSV Schmiden wird diesmal der Veranstalter sein. Wir freuen uns jetzt schon auf den Wettkampf und drucken allen Teilnehmern /-innen ganz fest die Daumen.

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Bundesliga-Auftakt: Willkommen im neuen Code
November 11, 2021

Bundesliga-Auftakt: Willkommen im neuen Code

Wenn die Bundesligen der Rhythmischen Sportgymnastik am Samstag in Frankfurt und Bielefeld in die neue Saison starten, dann herrscht bei Athletinnen und Kampfrichtern höchste Konzentrationsstufe: Der Code der Bundesliga ist nagelneu!

Der Auftakt der 1. und 2. Bundesliga ist der erste Wettkampf, der nach den neuen Wertungsvorschriften (Code de Pointage) ausgetragen wird, wie sie bis zu den Olympischen Spielen 2024 in Paris gelten werden. Längst nicht alle sind da schon auf dem allerneusten Stand. «Für mich ist es echt schwer, jetzt bei der Turnliga nach dem neuen Code de Pointage zu turnen», sagt zum Beispiel Margarita Kolosov, die sich noch vor einer Woche auf Rang 16. ins Mehrkampffinale der WM von Kitakyushu/Japan geturnt hat – nach den alten Wertungsvorschriften wohlgemerkt. Bis jetzt hat sie auch nur ihre bisherigen Übungen trainiert. Sorgen macht sie sich aber keine. «Ich mag aber die neuen Regeln, aber die Übungen sind schwerer geworden», sagt sie und freut sich dennoch vorsichtig auf die Bundesliga-Premiere Bielefeld.

Isabelle Grünwald vom Gastgeber SG Gütersloh/Bielefeld hat da weniger Bedenken. «Sobald der neue Code herausgekommen war, hat uns unsere Trainerin über die Neuerungen informiert. Wir haben dann relativ zügig angefangen, unser Choreographien umzuändern bzw. die neuen Regelungen einzuarbeiten», erzählt die 17-Jährige. Nach ihrem Eindruck hat es in der eigenen Choreographie gar nicht so viele Änderungen gegeben. «Die größte für mich war wohl die neue Tanzschrittserie. Im alten Code war nur eine Serie verlangt, im neuen sind schon zwei erforderlich. Dadurch, dass man eine zweite Serie von acht Sekunden einarbeiten musste, sind andere Elemente weggefallen», erklärt sie. Über diese Änderung habe sie sich allerdings sehr gefreut. «Sie macht die Übung ansehnlicher», findet sie. Teamgefährtin Ilina Sokolovska musste da schon ein wenig mehr Aufwand betreiben. «Ich habe nach dem alten und dem neuen Code trainiert. Ich musste erst mal reinkommen, da sich doch einiges verändert hatte. Dementsprechend musste auch in meinen Übungen einiges verändert werden. Mittlerweile läuft es aber schon ganz gut und ich habe mich daran gewöhnt», erzählt die 15-Jährige.

Viktoria Steinfeld vom Zweitligisten TSV Schmiden schwankt noch, was sie von den neuen Vorschriften halten soll. Der neue Code, findet sie, habe Vor- und Nachteile. «Vorteil ist, dass die kombinierten Elemente interessant sind und Spaß machen. Und dass es wieder mehr Punkte für Artistik gibt. Der Nachteil ist, das man jetzt eine begrenzte Anzahl an Masteries hat und die Tanzschritte nicht bewertet werden. Aber wenn man sie nicht hat, bekommt man Abzug», weiß sie. Für Niki Gotschewa stellten die neuen Regeln keine größere Herausforderung dar. «Ich habe mich schnell daran gewöhnt wegen den Wiederholungen und der Hilfe meinen Trainern, die immer für mich da sind. Dafür bin ich auch sehr dankbar», sagt sie. Auch Teamkollegin Lada Pusch wird am Samstag in der Bundesliga zum ersten Mal nach den neuen Wertungsvorschriften turnen. «Das ist sehr, sehr schwer für uns, weil wir unsere Übungen innerhalb von 1-2 Monaten beinah perfekt einstudieren mussten. Teilweise wurden sie sogar erst vor einigen Wochen neu zusammengestellt», verrät die 13-Jährige. Das, findet sie, sei ein sehr enges Zeitfenster. «Ich hätte mir sehr gewünscht, mehr Vorbereitungszeit zu haben», gibt sie zu. Denn neue Regeln seien am Anfang immer sehr schwer. «Aber sobald man sie dann einstudiert und sich daran gewöhnt hat, gehören sie zu unserem Alltag und werden einfach zur Routine», ist sie überzeugt. Das Regelwerk sei dann recht schnell «nicht mehr neu, sondern alt».

Melanie Dargel von Eintracht Frankfurt wird am Samstag in der Südschiene der 1. Bundesliga mit dem Ball und den Keulen turnen. Die 16-Jährige aus Worms hat schon früh zweigleisig gedacht. «Wir haben bereits im Sommer angefangen, unsere Übungen zu ändern. Deswegen werde ich auch alle Übungen schon nach dem neuen Code turnen», sagt sie. Und dass das in der Bundesliga schon möglich ist, findet die 16-jährige EM-Starterin richtig gut. «Denn da hat man schon einmal die Möglichkeit, sich die Übungen anzuschauen. Und dann natürlich herauszufinden, was man an diesen Übungen noch verbessern kann».

Alle Begegnungen der Bundesliga der Ryhythmischen Sportgymnastik werden im DTL-Livestream über das Portal vom sportdeutschland.tv übertragen.

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Weltmeisterschaften RSG in Kitakyūshū
November 11, 2021

Weltmeisterschaften RSG in Kitakyūshū

Gruppe auf Rang sieben | Kolosov im Finale starke 16.

Guter Abschluss aus deutscher Sicht bei den Gymnastik-Weltmeisterschaften in Japan. Wie die Turnerinnen und Turner so haben auch die Gymnastinnen ihre Wettbewerbe in Kitakyūshū bestritten. Die Einzel-Starterin des DTB, Maragarita Kolosov, konnte im Mehrkampffinale ihre tolle Leistung und gute Platzierung aus der Qualifiaktion wiederholen und landete erneut auf Rang 16 des Klassements. 88,050 Punkte erzielte die junge Deutsche mit ihren vier Übungen. "Ich bin echt glücklich, wie die WM gelaufen ist, ich habe acht Übungen ohne Gerätverlust durchgeturnt. Für meine erste WM ist das echt super", sagte Kolosov, mit Blick auf die Qualifikation und das Finale zugleich. Im Finale am Samstag (30.10.21) erzielte die Potsdamerin Mehrkampffinale mit dem Reifen 21,800 Punkte, mit dem Ball 23,000 Punkte, Keulen 22,800 Pkt. und Band 20,450 Zähler.

"Ich bin super glücklich und zufrieden, sowohl im Einzel als auch mit der Gruppe haben wir das Optimum gezeigt und die Erwartungen sogar ein Stück weit übertroffen", zog auch die RSG-Teamchefin Isabell Sawade insgesamt ein sehr positives WM-Fazit.

Denn die Deutsche Gruppe lieferte bereits am Freitag (29.10.) einen sehr starken Auftritt ab und landete im Mehrkampf mit 75,700 Punkten auf Rang sieben. Mit den Bällen standen dabei 38,050 Punkte zu Buche und mit Reifen/ Keulen 37,700 Zähler. "Es war ein starker Wettkampf unserer Mädchen, mit dem wir absolut zufrieden sind. Ein kleiner Wehrmutstropfen ist jedoch, dass wir im Einzel jeweils 'nur' auf dem neunten Rang liegen und hier kein Finale erreicht haben", erklärte die RSG-Teamchefin Isabell Sawade das Abschneiden. In der Wertung der Einzelgeräte lag das DTB-Team somit auf der ersten Reserveposition für die Finals.

Im Einzel konnte sich die deutsche Starterin Margarita Kolosov (SC Potsdam/ TSV Schmiden) bereits zuvor nahezu optimal präsentieren. Nach zwei Wettkampftagen und vier Handgeräten platzierte die Potsdamerin sich mit starken 68,450 Punkten auf einem hervorragendem 16. Platz. Damit hat die Schülerin das Mehrkampffinale der 18 besten Athletinnen erreicht. Die Platzierung bedeutet, dass der DTB im nächsten Jahr zwei Einzelgymnastinnen zu den World Cups entsenden darf. Darüber hinaus darf die 17-Jährige natürlich noch einmal mit den besten Athletinnen der Welt mit den vier Handgeräten auf die Fläche treten. "Ich bin ziemlich glücklich, dass ich es ins Mehrkampffinale geschafft habe und dass ich vier Übungen ohne Gerätverlust durchgeturnt habe. Es ist meine erste WM, es freut mich sehr, dass sie so gut ausgefallen ist", sagte Margarita Kolosov.

Zum Ende des ersten Wettkampftages hatte Kolosov bereits auf einem sehr starken 13. Rang gelegen. Vor allem mit dem Ball konnte Margarita glänzen und sicherte sich 23,875 Punkte, mit dem Reifen erzielte sie 22,025 Zähler. An Tag zwei ging es dann ebenso positiv weiter. 22,550 Punkte mit den Keulen und 20,200 Zähler mit dem Band standen für die Deutsche zu Buche, was zugleich das Finale bedeutete. Entsprechend positiv zog Isabell Sawade Bilanz: "Margarita hat sich super verkauft bei ihren Übungen. Sie war sehr überzeugend und sehr mutig, wir sind sehr zufrieden und freuen uns nun auf das Finale."

 

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